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No Limit Poker Turnierspiel - Die wichtigsten Unterschiede zur Ring Game Strategie

Was bedeutet No-Limit? Ganz einfach – hier bestimmt jeder der Spieler selbst, wie viel Chips er in welcher Situation einsetzen will. Im Spielfeld wird ein Balken eingeblendet mit dessen Hilfe man die Höhe der Bet einstellen kann. Dadurch ergeben sich folgende Unterschiede:
  • Man kann (auch schon in der ersten Runde) mit einer Hand ausscheiden.
  • Man kann aber auch mit einer Hand sehr viel mehr gewinnen. Im Extremfall kann man gegen einen Kontrahenten seine Chips mit einem Mal verdoppeln, oder gegen zwei Gegner sogar nochmehr gewinnen.
  • Man kann durch eine hohe Bet sehr viel Druck auf den Gegner ausüben.
  • Man kann seine Hand durch hohe Bets optimal schützen und sich so besser gegen Re-Draws absichern. Beispiel: Man hat A9s, Flop 239 rainbow. Durch eine hohe Bet kann man hier die Gegner aus dem Pott werfen. Da es nun 4 Overcards (T,J,Q,K) gibt, die meine Hand schlagen könnten, sollte man versuchen, den Pott mit aggressivem Spiel sofort zu gewinnen um nicht noch abgefangen zu werden. In diesem Fall muß man allerdings bedenken, dass ein hohes Pocket Pair natürlich ein Alptraum wäre!
  • Bluffs wirken bei No Limit natürlich auch besser, weil man mehr Chips einsetzen kann und damit den Druck erhöhen kann, ebenso ist das Provozieren von Bluffs lukrativer, da die Gegner für Ihren eigenen Bluff mehr Chips einsetzen. Das Timing und die Dosierung sowie das Table Image sind dabei entscheidend!
Insgesamt findet hier natürlich dieses Prinzip Anwendung: Wer am längsten überlebt, gewinnt am meisten!

Wer bislang nur Limit Ring Games gespielt hat, der sollte erst einmal auf dem niedrigsten Niveau mit NL Turnieren anfangen. Wir empfehlen hierfür Pokerstars - hier starten die 1$ NL Turniere im 10--Minuten Rhythmus! Hier geht es zum Pokerstars Download, und mit dem Marketingcode PSA2045 gibt es bis zu 500$ Bonus.

Die beiden wichtigsten Grundsätze im No-Limit Turnierspiel sind aber diese:
  • Raist ein Spieler vor einem, dann benötigt man noch mehr als im Ring Game eine deutlich bessere Hand als wenn man selber als erster raisen würde. So lautet das „Gap Concept“, das von David Sklansky in seinem Standardwerk „Tournament Poker for Advanced Players“ (Twoplustwo-Verlag) beschrieben wird.  Umgekehrt besagt  dieses Konzept, dass man selbst  Gelegenheiten zum open raising nutzen sollte, vor allem wenn man annehmen kann dass die Gegner ebenfalls dieses „Gap Concept“ kennen und respektieren. Beispiel: ATo ist im No-Limit Turnier eine gute Raising Hand, vor allem wenn man als erster einsteigt. Hat vor uns aber ein Spieler bereits geraist, sollte man ATo eher folden.
  • Es besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen der Bewertung einer drawing hand und einer made hand, da man im Turnier auch mit einem guten Draw (z.B. einem OESD mit 8 Outs) oft nicht bis zum River gehen kann, weil der Gegner einfach zuviel Druck macht. Wer wollte seine ganzen Chips bei einer Siegchance von 35% riskieren, wenn man zu 65% aus dem Turnier fliegt? Ein ständiger Fehler auch guter Ringgamespieler beim No-Limit Turnier ist ,dass sie zu häufig auf drawing hands setzen, weil sie es vom Ringgame so gewohnt sind. Im Ringgame kann ich damit rechnen dass mein Draw ja irgendwann mal trifft und man so mathematisch langfristig Profit macht. Im Turnier aber können bereits eine oder zwei drawing hands mit denen man teure Bets callt das Aus bedeuten. Demanch gilt: made hands sind bei weitem besser als draws, auch wenn diese viele Outs haben. Das heißt natürlich nicht, dass man alle draws wegwirft. Hat man genug Chips oder nur sehr wenige, dann kann das Risiko durchaus Sinn machen, ebenso bei Monster-Draws mit 15 Outs oder mehr.
Andere wichtige Überlegungen beim No-Limit Turnierspiels:

  • Wie hoch soll ich betten oder raisen, welche Überlegungen muss ich hierfür anstellen? Bevor man sich für eine Bet entscheidet, muss man sich folgende Fragen stellen: Will ich dass die Gegner callen, oder will ich den Pott sofort gewinnen? Logischerweise setze ich entsprechend meiner Absicht im ersten Fall weniger, im zweiten Fall mehr.
  • Was werde ich nach meiner eigenen Bet tun, wenn der Gegner raist? Dies kommt sehr häufig vor. Angenommen, Ihr habt mit KTs eine mittelhohe open-raising Bet gemacht. Einer der Gegner vermutet Schwäche, er verdreifacht Eure Bet um sich Eure gesetzten Chips unter den Nagel zu reissen. Was tun? Dies muss man sich vorher überlegen. Man sollte mit Händen, die einen Reraise fürchten müssen nicht so hoch setzen, dass man es sich nicht mehr leisten kann aus dem Pott wieder auszusteigen, es sei denn man befindet sich in einer Situation in der man wegen seiner geringen Chips sowieso gezwungen ist, alles auf diese Hand zu setzen. Jedoch spricht dann wiederum vieles dafür,  sofort mit seiner Hand all-in zu gehen, weil so eine bessere Chance besteht dass alle Gegner folden.
  • Die Anzahl der gegnerischen Chips ist äußerst bedeutsam für die Entscheidung. Spieler mit sehr vielen wie auch Spieler mit sehr wenigen Chips neigen dazu häufiger zu callen, da sie beide relativ wenig zu verlieren haben. Ein Bluff gegen den Chipleader oder gegen einen Spieler der mit dem Rücken zur Wand steht hat weniger Aussicht auf Erfolg als gegen einen Spieler der einen durchschnittlichen Vorrat an Chips hat. Ebenso bedeutet ein Raise eines Spielers der mit der nächsten Hand schon durch die Blinds all-in gesetzt wird nicht unbedingt sehr viel.
  • Die Frage ob man zu den besseren oder den schlechteren Spielern im Turnier gehört ist ebenfalls wichtig. Der beste Spieler im Turnier sollte enge Situationen vermeiden und im Zweifelsfall eher folden wenn er seine Position durch den Verlust vieler Chips stark schwächen würde. Sitzt man am Final Table mit lauter Profis, dann kann man sich schon eher darauf einlassen, mit einer etwas riskanteren Hand seine Position zu verbessern oder gar einen der besseren Spieler zu eliminieren(und so ja in den „Geldrängen“ sich zu verbessern).
  • Fazit: bevor man bettet, sollte man gründlich überlegen, was man möchte, dass der Gegner tut, aber auch darüber und wie man auf eine mögliche nächste gegnerische Aktion reagieren will, d.h. bei der eigenen Aktion den nächsten Zug zu planen.