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Unterschied MTT Turnier zu Single Table SNG Strategie

Der entscheidende Unterschied zu Multi-Table Turnieren ist der, dass man beim SNG nicht von Tisch zu Tisch umgesetzt wird. Man spielt von Anfang bis zum Ende gegen die selben Spieler. Das bedeutet, dass die Beobachtung der einzelnen Spieler extrem wichtig ist, ebenso der Eindruck, den die anderen Spieler von einem haben (das eigene Table Image).
Ich persönliche halte diese Strategie für die Beste:
Anfangsphase:
Anfangs supertight spielen, bis die schwächsten/loosesten Spieler eliminiert sind. Dadurch baut man ein tightes Table Image auf. Natürlich spielt man hier auch die besten Hands, wie große Paare, AKs, AKo und AQs, und wenn man entsprechende Karten bekommt, kann man hier schon seinen Stack vergrößern. Große Risiken sollte man hier aber nicht eingehen.
Mittelphase:
Etwas lockern und mit punktuellen Raises den einen oder anderen Pott stehlen. Man sollte in dieser Phase sehr stark auf die Größe des gegnerischen Stacks achten. Spieler, die bereits nur noch sehr wenige Chips übrig haben, neigen in dieser Phase oft zu einer Alles-oder-Nichts Mentalität und es ist schwer, sie aus der Hand zu drängen oder ihre Blinds zu stehlen, wogegen Spieler mit mittleren Stacks oft jedem Risiko abgeneigt sind. Dies ist der Zeitpunkt, seinen Stack aufzubauen um die eigene Position für die Endphase zu verbessern.
Endphase:
Wenn noch 4 von 10 oder 3 von 6 Spielern übrig sind, sind die Blinds meist schon relativ hoch im Vergleich zu den Stacks. Jetzt ist die Phase gekommen, aggressiver vorzugehen. Die meisten Spieler denken hier nur noch daran, ins Geld zu kommen. Viel stärker als über die eigene Hand muss man jetzt darüber nachdenken, ob der Spieler auf den man losgeht folden wird oder nicht. Zum Beispiel: 10er Tisch, Blinds 200/400, ein Spieler foldet, ich sitze als Chipleader mit 8000 Chips auf dem Button , der Small Blind hat nur noch 1200 Chips und der Big Blind 4600. Was werden die Spieler denken, wenn ich 800 raise? Der SB wird hoffen, dass der BB callt und ich ihn aus dem Spiel nehme. Er wird also folden und hoffen, so ins Geld zu kommen. Tut er es nicht, dann weiß ich, dass er eine gute Hand haben muss. Der BB ist mit seinem Chipstack zufrieden und weiß, dass in wenigen Hands der Spieler mit dem kleinsten Stack mit dem Rücken zur Wand stehen wird. Auch er wird sich ungern mit dem Chipleader anlegen wollen. Gerade in solchen Situationen kann man als Chipleader sich einen Vorteil verschaffen.
Wer nicht in der Lage ist, in der Endphase seine Taktik umzustellen, und die relative Stärke von Hands wie KTo in short-handed Situationen nicht einschätzen kann, der wird nicht oft den Sieg im SNG erringen.